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  Unter diplomatischem Druck streicht die UNO die Saudi-Koalition von der Liste der Kinderkiller

Koalition trägt die Verantwortung für 60% der im Krieg gegen den Jemen getöteten Kinder

Jason Ditz  

 

Die UNO hat bekanntgegeben, dass sie die in der vergangenen Woche herausgegebene “Schwarze Liste” der Kinderrechtsverletzer ändert und die von Saudiarabien angeführte Koalition entfernen wird, die den Jemen angreift, und zwar unter großem diplomatischem Druck seitens der saudischen Regierung, die Liste zu ändern. 

Die Koalition war verantwortlich für geschätzte 60% der im Jemen getöteten Kinder im vergangenen Jahr, wobei saudische Regierungsvertreter darauf bestanden, dass jede Erwähnung auf der „Liste“ früheren UNO-Resolutionen „widerspricht,“ welche die Regierung unterstützten, die der Krieg der Saudis an die Macht bringen soll.

Vertreter der UNO waren ursprünglich gegen die Forderung der Saudis aufgetreten, sie von der Liste zu streichen, gaben aber ziemlich schnell nach, als Vertreter Saudiarabiens begannen, sich vehement dagegen auszusprechen. Die UNO bleibt dabei, dass die Streichung nur „vorläufig“ ist, indem sie sich auf ungenaue Angaben der Saudis beruft. 

Saudische Regierungsvertreter wiesen zurück, dass es noch Überprüfungen gebe, und betonten, dass die Koalition keinesfalls und unter keinen Umständen wieder auf die Liste gesetzt werden kann.

Einige Menschenrechtsgruppen gaben Stellungnahmen heraus, in denen sie diesen Schritt kritisierten, wobei Human Rights Watch den Umstand als „zutiefst beunruhigend” bezeichnete, dass die Saudis so leicht von der Liste entfernt werden konnten. In ähnlicher Weise hatten die Saudis es geschafft, Kritik in der UNO-Generalversammlung wegen Kriegsverbrechen im Jemen zu entgehen (> LINK).

 
     
  erschienen am 6. Juni 2016 auf > Antiwar.com > Artikel  
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