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  US-Kommandanten sagen, dass mögliche Friedensgespräche beweisen, dass die afghanische Kriegsstrategie funktioniert

Zivile Todesfälle steigen, Gebietsverluste nehmen zu, aber die Verantwortlichen bleiben zuversichtlich

Jason Ditz

 

Unter Berichten in letzter Zeit, dass die Trump-Administration wahrscheinlich auf eine Strategieüberprüfung in Afghanistan drängen wird, behaupten US-Militärkommandanten, dass Vorschläge für Friedensgespräche mit den Taliban möglicherweise darauf hinweisen könnten, dass die Strategie des Krieges bereits funktioniert.

Mehr als 17 Jahre nach Beginn des Krieges sind Friedensgespräche möglich, aber der einzige Grund zur Annahme, dass sie überhaupt möglich sind, ist, dass der afghanische Präsident Ghani auf solche Gespräche gedrängt hat. In den letzten Monaten schloss Präsident Trump solche Gespräche aus, aber in den letzten Wochen hat die Regierung gesagt, dass sie offen sein würde, an solchen Gesprächen teilzunehmen.

General John Nicholson sagte, dass die Umstellung seitens der USA vom Ausschluss von Gesprächen auf Offenheit für solche "extrem relevant" sei und dass sie sogar noch wichtiger sei als andere Messwerte, wie sich der Krieg entwickelt. Für das Militär ist das natürlich nützlich ist, denn all die anderen Messwerte zeigen, dass der Krieg extrem schlecht verläuft.

Zivile Todesfälle sind auf einem mehrjährigen Hoch, während die afghanische Regierung weiterhin an Boden gegenüber den Taliban verliert und weniger Territorium hält als je zuvor seit der US-Invasion 2001. Eine Eskalation im letzten Jahr hat diesen Trend nicht umgekehrt, weshalb die Verwaltung eine Überprüfung der Strategie anstrebt.

Militärische Kommandeure haben darauf bestanden, dass "Fortschritt" während der ganzen Zeit stattgefunden hat, trotz aller Beweise, die auf das Gegenteil hinweisen. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass die Bereitschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, über Frieden zu sprechen, auf etwas anderem beruht als auf der Erkenntnis, dass das besser ist als eine totale militärische Niederlage, geschweige denn ein Beweis dafür, dass der Krieg funktioniert.

 
     
  erschienen am 23. Juli 2018 auf > Antiwar.com > Artikel  
  Archiv > Artikel von Jason Ditz auf antikrieg.com  
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  Die Politik der Europäischen Union gegenüber Syrien ist nicht nur scheinheilig, zynisch und menschenverachtend, sie ist ein Verbrechen gegen den Frieden. Das wird etwa durch einen durchgesickerten UNO-Bericht (>>> LINK) bestätigt (von dem Sie nicht viel hören werden ...), siehe auch den vor kurzem erschienenen Bericht der US-Abgeordneten Tulsi Gabbard (LINK) und das Interview mit dem niederländischen Pater Daniel Maes (LINK)! In dem Artikel "In Syrien hungert jeder Dritte (LINK)" finden Sie neuere Informationen. Der Bericht des Welternährungsprogramms der UNO (LINK) spricht Bände und kann daher dem breiten Medienpublikum wohl auch nicht zugemutet werden. Weitere Neuigkeiten über dieses Musterstück barbarischer Politik finden Sie >>> HIER.

Das ist die Politik der Europäischen Union, die offenbar von bestimmten Interessengruppen gelenkt wird und sich aufführt wie die Vereinigte Kolonialverwaltung der europäischen Ex-Kolonialmächte. Warum unsere politischen Vertreter nicht gegen diese kranke und abwegige, für keinen vernünftigen Menschen nachvollziehbare Politik auftreten, fragen Sie diese am besten selbst!

 
> Appell der syrischen Kirchenführer im Juni 2016 (!): Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben! (LINK) <
     
 
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