HOME   INHALT   BLOG   INFO   LINKS   VIDEOS   ARCHIV   KONTAKT   ENGLISH
 
     
     
     
  Niederländische und dänische Fregatten sollen zur Unterstützung der französischen Marinemission im Persischen Golf eingesetzt werden

Joanne Stocker

 

Die von Frankreich gegen den Iran gerichtete Seemission in der Straße von Hormuz soll Ende des Monats offiziell beginnen, sagte das französische Verteidigungsministerium am Donnerstag.

Die von Europa geführte maritime Aufklärungsmission in der Straße von Hormuz (EMASOH) soll Konflikte an der kritischen Einfahrt zum Persischen Golf, der weltweit verkehrsreichsten Schifffahrtsstraße, verhindern.

Frankreichs leichte Tarnkappenfregatte Courbet, die bereits der Combined Task Force 150 angegliedert ist, wird für die Mission entsandt, so das Ministerium in seinem am 23. Januar veröffentlichten Wochenbericht.

Die Niederlande werden Anfang Februar eine Fregatte entsenden, und Dänemark plant die Entsendung einer Hilfsfregatte zu Beginn des Herbstes.

Die volle Einsatzfähigkeit wird voraussichtlich Ende Februar bekannt gegeben.

In der vergangenen Woche erklärte das französische Außenministerium, dass acht Nationen der Europäischen Union die neue Marinepatrouille unterstützt hätten. EMASOH wird seinen Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben, wo Frankreich bereits eine ständige militärische Präsenz hat.

Im September sagte die dänische Premierministerin Mette Frederiksen, dass ihre Regierung die Möglichkeit eines dänischen Marinebeitrags zu einem internationalen Einsatz von Seestreitkräften in der Straße von Hormuz prüfe.

Frankreich sagt, EMASOH "richtet sich nicht gegen einen bestimmten Staat, sondern versucht, die Stabilität der Region zu gewährleisten, indem es eine objektive und autonome Kartierung der regionalen Sicherheitslage definiert und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt".

Die neue Mission kommt jedenfalls nach monatelangen Spannungen im Persischen Golf mit Angriffen auf ausländische Tanker und Frachtschiffe in den strategisch wichtigen Gewässern. Die USA und ihre europäischen Verbündeten haben den Iran für die Angriffe verantwortlich gemacht, eine Behauptung, die Teheran bestreitet.

EMASOH verläuft getrennt von der neuen von den USA geführten maritimen Operation Sentinel mit ähnlichen Zielen. Obwohl das Vereinigte Königreich sich bereits der amerikanischen Mission mit Sitz in Bahrain angeschlossen hat, sind die meisten europäischen Staaten aus Angst, die politischen Bemühungen zur Rettung des Atomdeals mit dem Iran im Jahr 2015 zu untergraben, fern geblieben.

Die französische Mission wird Luft- und Seestreitkräfte umfassen und "besteht in der Überwachung ziviler und militärischer Luft- und Seeaktivitäten zum Nutzen der zivilen Schiffahrt", so das Verteidigungsministerium.

Im November sagte die französische Armeeministerin Florence Parly, dass eine neue Mission zur Überwachung der Golfgewässer von 10 bis 15 Mitarbeitern des französischen Marinestützpunktes in Abu Dhabi geleitet werden würde. Das Ministerium sagte am Donnerstag, dass das Personal zu Beginn "etwa 15 Personen aus verschiedenen europäischen Ländern" unter französischem Kommando umfassen werde.

 
     
  erschienen am 23. Januar 2020 auf TheDefensePost - Artikel  
  >>> Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann - Interview auf "Jung & Naiv"  
Antikrieg - Dossiers:
Syrien Israel Jemen Libyen Korea Ukraine

WikiLeaks

Einige Lesetips aus dem Archiv:
  Andrew J. Bacevich - Die Kunst, das Gedächtnis zu formen
  Ben Norton - Bericht des britischen Parlaments führt aus, wie der NATO-Krieg 2011 gegen Libyen auf Lügen basierte
  Paul Craig Roberts - Die gesamte westliche Welt lebt in kognitiver Dissonanz
  Jonathan Cook - Die vorgetäuschte Welt der Konzernmedien
  John V. Walsh - Warum sind Russland und China (und der Iran) vorrangige Feinde der herrschenden Elite der Vereinigten Staaten von Amerika?
  Jonathan Turley - Das Große Geld hinter dem Krieg: der militärisch-industrielle Komplex
  Paul Craig Roberts - Die Neuversklavung der Völker des Westens
  Stephen Kinzer - Amerikas Staatsstreich im Schneckentempo
  John Horgan - Warum Töten Soldaten Spaß macht 
  Klaus Madersbacher - Seuchen
  Klaus Madersbacher - Hässliche Bilder
  John Philpot - Versagen des Internationalen Rechts und der Menschenrechtsinstitutionen: Palästina, Syrien und Irak im Jahr 2014
  Marjorie Cohn - Menschenrechtsgeheuchel: USA kritisieren Kuba
  Joy Gordon - Die Vereinigten Staaten von Amerika sind verantwortlich für den Verlust von Menschenleben durch die Irak-Sanktionen
  Mark Danner - US-Folter: Stimmen von dunklen Orten
 
     
  Die Politik der Europäischen Union gegenüber Syrien ist nicht nur scheinheilig, zynisch und menschenverachtend, sie ist ein Verbrechen gegen den Frieden. Das wird etwa durch einen durchgesickerten UNO-Bericht (>>> LINK) bestätigt (von dem Sie nicht viel hören werden ...), siehe auch den vor kurzem erschienenen Bericht der US-Abgeordneten Tulsi Gabbard (LINK) und das Interview mit dem niederländischen Pater Daniel Maes (LINK)! In dem Artikel "In Syrien hungert jeder Dritte (LINK)" finden Sie neuere Informationen. Der Bericht des Welternährungsprogramms der UNO (LINK) spricht Bände und kann daher dem breiten Medienpublikum wohl auch nicht zugemutet werden. Weitere Neuigkeiten über dieses Musterstück barbarischer Politik finden Sie >>> HIER.

Das ist die Politik der Europäischen Union, die offenbar von bestimmten Interessengruppen gelenkt wird und sich aufführt wie die Vereinigte Kolonialverwaltung der europäischen Ex-Kolonialmächte. Warum unsere politischen Vertreter nicht gegen diese kranke und abwegige, für keinen vernünftigen Menschen nachvollziehbare Politik auftreten, fragen Sie diese am besten selbst!

 
> Appell der syrischen Kirchenführer im Juni 2016 (!): Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben! (LINK) <
     
 
 
  Im ARCHIV finden Sie immer interessante Artikel!  
  Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen!  
  <<< Inhalt