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  Corona-Krise: Politik und Medien steuern um

Ernst Wolff

 

Zwei Monate lang haben Politiker und Mainstream-Medien alles getan, um die Menschen davon zu überzeugen, dass es sich bei dem Virus Sars-CoV-2 um eine gesundheitliche Bedrohung von historischem Ausmaß handelt. Dabei haben sie sich auf Wissenschaftler gestützt, die die Öffentlichkeit mit apokalyptischen Zukunftsszenarien in Angst und Schrecken versetzt haben.

Mit der Begründung, man wolle die Menschen vor den Folgen dieser Pandemie schützen, hat ein Bündnis aus Politik, Medien und Wissenschaft die gesamte Weltwirtschaft vorsätzlich zum Stillstand gebracht und damit den Zusammenbruch des globalen Finanzsystems unvermeidlich gemacht.

Seit etwa einer Woche kann man beobachten, wie dieses Bündnis zerbricht, da sowohl Politiker als auch Medien sich immer stärker von der Wissenschaft distanzieren. In Deutschland zum Beispiel hat die Bildzeitung nach einem zweimonatigen Feldzug gegen sogenannte „Covid-19-Leugner“ einen 180-Grad-Kurswechsel vorgenommen, zweifelt inzwischen an den offiziellen Statistiken und lobt Schweden für seinen „Sonderweg“. Vorreiter unter den umschwenkenden deutschen Politikern ist Wolfgang Kubicki von der FDP, der unter anderem die Kompetenz des RKI infrage stellt.

Auch im Ausland zeigt sich dieser Trend. In Italien wurden die offiziellen Todeszahlen vergangene Woche im Parlament als irreführend gebrandmarkt, in den USA berichten Donald Trumps Haussender Fox News und das Nachrichtenmagazin Newsweek seit einigen Tagen ausführlich über die zum Teil zweifelhaften Machenschaften der für den Lockdown mitverantwortlichen Mediziner.

Was steckt dahinter? Ist dieser plötzliche Gesinnungswechsel darauf zurückzuführen, dass Politiker und Medien einsehen, einen Fehler gemacht zu haben? Wohl kaum, denn sie haben von Anfang an keine öffentliche Diskussion zugelassen, sämtliche Gegenargumente rigoros unterdrückt und ernstzunehmende Kritiker öffentlich diffamiert und diskreditiert. Außerdem wussten sie genau, dass die ihnen ergebenen Wissenschaftler sich bereits in der Vergangenheit durch überzogene Prognosen disqualifiziert hatten.

Der Gesinnungswechsel von Politik und Medien muss also einen anderen Grund haben. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er auf die öffentliche Meinung zurückzuführen, auf deren Wohlwollen beide ja angewiesen sind. Die ändert sich momentan nämlich ganz erheblich.

Immer mehr Menschen stören sich an dem Missverhältnis zwischen den angeordneten Maßnahmen und der tatsächlichen Gesundheitsgefährdung. Weder sind die Todeszahlen annähernd so hoch wie vorausgesagt, noch herrscht in den Hospitälern der angekündigte Notstand. Trotzdem wird an Maßnahmen festgehalten, deren verheerende wirtschaftliche Auswirkungen wie die Zunahme der Massenarbeitslosigkeit und die sich anbahnende Welle von Firmenpleiten immer bedrohlicher erscheinen.

Angesichts dieser Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die Stimmung in der Bevölkerung in den kommenden Tagen und Wochen vollends kippt. Das wiederum dürfte zu einem erheblichen Vertrauensverlust in Politik und Medien führen, der seinerseits soziale Unruhen auslösen könnte. Was liegt in dieser Situation für Politik und Medien näher, als folgendermaßen zu argumentieren: Wir haben alles für die Sicherheit der Bevölkerung getan, uns dabei aber leider aus übertriebener Fürsorge auf die falschen Wissenschaftler gestützt. Auf diese Weise könnte man der Öffentlichkeit einen Schuldigen präsentieren und selbst den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Zudem haben Politik und Medien ihre eigentliche Aufgabe ja bereits erfüllt. Die bestand nämlich nie darin, die Bevölkerung vor einer Pandemie, die sich im Bereich normaler Grippe-Epidemien bewegt, zu schützen. Sie diente ganz offensichtlich dazu, den wahren Herrschern unserer Welt, nämlich den Hedgefonds und Großbanken, einen kontrollierten Crash des globalen Wirtschafts- und Finanzsystems zu ermöglichen und möglichst viele demokratische Rechte abzuschaffen, um den Widerstand gegen den Aufbau eines neuen Systems im Keim ersticken zu können. Das nämlich wird mit Sicherheit stark faschistische Züge tragen – unter anderem durch die Zerstörung des Mittelstandes, die Überwachung der Bürger mittels biometrischer Erfassung, die Abschaffung des Bargeldes, den Impfzwang und die Einführung einer digitalen Identität.

Die weltweite Finanzelite kann sich unterdessen die Hände reiben, denn sie hat den Lockdown gut für die eigenen Interessen nutzen können: Noch nie in der gesamten Wirtschaftsgeschichte sind die Vermögen der Ultrareichen in so kurzer Zeit so stark angestiegen wie im Zuge der Corona-Krise. Allein die winzige Gruppe von Milliardären in den USA hat im April 2020 mehr als eine Viertelbillion Dollar einstreichen können, Amazon-Besitzer Jeff Bezos ist in weniger als zwei Monaten um 25 Milliarden Dollar reicher geworden.

Die Tatsache, dass Politiker und Medien jetzt von den zur Durchsetzung des Lockdowns angeheuerten Wissenschaftlern abrücken, zeigt im Grunde nichts anderes als dass diese ihre Schuldigkeit getan haben. Ihr Job diente ganz offensichtlich dem Zweck, ihr hohes Ansehen in der Bevölkerung auszuspielen und der zugunsten der Finanzelite inszenierten größten Täuschungs- und Ablenkungskampagne in der gesamten Geschichte der Menschheit einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen.

 
     
  erschienen am 4. Mai 2020 auf > KenFM > Artikel  
  Archiv > Artikel von Ernst Wolff auf antikrieg.com  
  Probelauf oder Einführung faschistischer Systeme im EU-Bereich?  
 

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Das ist die Politik der Europäischen Union, die offenbar von bestimmten Interessengruppen gelenkt wird und sich aufführt wie die Vereinigte Kolonialverwaltung der europäischen Ex-Kolonialmächte. Warum unsere politischen Vertreter nicht gegen diese kranke und abwegige, für keinen vernünftigen Menschen nachvollziehbare Politik auftreten, fragen Sie diese am besten selbst!

 
> Appell der syrischen Kirchenführer im Juni 2016 (!): Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben! (LINK) <
     
 
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