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| Israelischer
Verteidigungsminister schließt Rückzug von
Militärposten im Libanon aus Israelische Angriffe fordern mindestens zwei Tote im Libanon Jason Ditz
Israel setzt seine Angriffe auf den Südlibanon fort. Nachdem in der Nacht von Sonntag auf Montag mindestens fünf Menschen getötet wurden, dauerten die Angriffe im Süden an und forderten am Montagabend mindestens zwei weitere Todesopfer. Beide Angriffe betrafen Fahrzeuge. Der erste Angriff richtete sich gegen ein Auto in der Stadt Hanin und tötete eine Person im Fahrzeug. Ein zweiter Angriff traf einen Lieferwagen in Tallouseh und tötete eine weitere Person. In beiden Fällen behauptete Israel, die Getöteten seien Mitglieder der Hisbollah gewesen, legte jedoch keine Beweise für diese Behauptung vor. Die Zahl der Angriffe auf den Libanon steigt seit Monaten und scheint sich in letzter Zeit noch weiter zu verschärfen. Israelische Medien vermuten, dass die Angriffe Teil eines geplanten Vorspiels zu einem neuen Krieg mit dem Iran sind. Zusätzlich zu den anhaltenden Angriffen des israelischen Militärs auf einsatzfähige Fahrzeuge betont die israelische Regierung, dass sie nicht beabsichtigt, sich aus dem Südlibanon zurückzuziehen, obwohl der Waffenstillstand vom November 2024 einen Abzug bis Januar 2025 vorsah. Verteidigungsminister Israel Katz erklärt, dass die Truppen in allen von Israel im Libanon errichteten Militärstützpunkten außerhalb der Waffenstillstandsbedingungen bleiben werden. Er beharrt darauf, dass Israel diese Besatzung aufgezwungen sei und die USA sie akzeptiert hätten, weshalb sie unabhängig von den Waffenstillstandsbedingungen fortgesetzt werden dürfe. Katz schließt einen Rückzug aus diesen Stützpunkten aus, solange die libanesische Regierung die Hisbollah nicht landesweit vollständig und gewaltsam entwaffnet hat. Südlich des Litani-Flusses wurde die Hisbollah bereits entwaffnet, wie es der Waffenstillstand vorsah. Israel fordert jedoch die Entwaffnung des gesamten Libanon, wogegen sich die Hisbollah wehrt. Libanesische Regierungsvertreter gehen davon aus, dass die endgültige Abrüstung nördlich des Flusses mindestens vier Monate dauern wird. Doch selbst diese Einschätzung erscheint ohne die Kooperation der Hisbollah äußerst optimistisch. Die Hisbollah hat wiederholt erklärt, dass sie einer solchen Möglichkeit erst dann nachkommen würde, wenn Israel das libanesische Territorium nicht mehr besetzt hält und keine regelmäßigen Angriffe mehr auf den Libanon verübt. Angesichts der verschiedenen Forderungen Israels ist dies jedoch ein Punkt, den die Hisbollah derzeit nicht offen in Betracht zieht. |
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| erschienen am 17. Februar 2026 auf > Antiwar.com > Artikel | |||
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