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52 Tote bei israelischen Angriffen auf Beirut und den
Südlibanon Israel behauptet, mindestens 70 Hisbollah-Stellungen im Libanon angegriffen zu haben Jason Ditz
Israel setzte seine Luftangriffe auf den Libanon in der Nacht von Sonntag auf Montag fort. Mehrere Angriffe galten der Hauptstadt Beirut, insbesondere dem schiitischen Vorort Dahiyeh. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtet von mindestens 52 Toten und 154 Verletzten. Unter den Getöteten befand sich laut israelischem Militär Hussein Makled, der als Chef des Geheimdienstes der Hisbollah identifiziert wurde. Er soll die Hisbollah mit Informationen über Israel und das israelische Militär versorgt haben. Die israelischen Streitkräfte (IDF) behaupteten zudem, mindestens 70 Waffenlager und Raketenabschussrampen der Hisbollah im Libanon angegriffen zu haben und gaben Evakuierungswarnungen für mehrere Gebiete des Libanon heraus, die angegriffen werden sollten. Insgesamt flog Israel seit Montagmorgen rund 221 Luftangriffe. Die Evakuierungsanordnungen und die Angriffe auf dicht besiedelte Städte haben Panik ausgelöst und das libanesische Autobahnnetz überlastet. Zivilisten versuchen, aus den angegriffenen Gebieten zu fliehen und suchen Zuflucht in anderen Orten, die zwar ebenfalls Ziel von Angriffen sein könnten, aber nicht unmittelbar bedroht sind. Israel hat für mindestens 50 Orte im südlichen und östlichen Libanon Evakuierungsanordnungen erlassen, wodurch es für die Bevölkerung schwierig wird, sichere Zufluchtsorte zu finden. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat geschworen, Hisbollah-Führer Naim Qassem in die Hölle zu schicken, und der Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Eyal Zamir, erklärte, die Angriffe auf den Libanon würden so lange fortgesetzt, bis die Bedrohung aus dem Libanon beseitigt ist. Da Israel bereits Monate vor diesem jüngsten Krieg gegen die Hisbollah fast täglich Angriffe auf den Libanon verübt hat, ist die Grenze zwischen einem tatsächlichen Krieg Israels im Libanon und den üblichen Angriffen ohnehin fließend. |
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| erschienen am 2. März 2026 auf > Antiwar.com > Artikel | |||
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