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libanesische Sanitäter bei israelischem Doppelangriff
getötet Fünfköpfige Familie ebenfalls getötet Opferzahl im Libanon steigt weiter Jason Ditz
Mindestens 16 Menschen kamen in den vergangenen 24 Stunden bei verschiedenen israelischen Angriffen ums Leben, darunter ein libanesischer Soldat, eine fünfköpfige Familie und drei Rettungskräfte, die bei einem Angriff auf die Stadt Majdal Zoun Verletzte bergen wollten. Bei der fünfköpfigen Familie handelte es sich um die Familie Bahja aus der Stadt Bijchit. Bei dem nächtlichen Angriff auf ihr Haus starben Mohammad Jawad Bahja und seine Frau sowie eine weitere Verwandte mit ihren beiden Kindern, darunter ein Säugling. Rettungskräfte waren Berichten zufolge die ganze Nacht im Einsatz, um die Leichen zu bergen. Die Rettungskräfte in Majdal Zoun hatten weniger Glück. Nachdem ein israelischer Angriff ein Gebäude mit sechs Personen darin zerstört hatte, wurden die Rettungskräfte losgeschickt, um nach Überlebenden zu suchen. In diesem Moment griff Israel erneut an derselben Stelle an und tötete die Helfer. Es liegen nur wenige Details darüber vor, wer die sechs ursprünglich im Gebäude eingeschlossenen Personen waren, doch Berichten zufolge kamen sie alle bei dem Vorfall ums Leben. Die israelischen Streitkräfte (IDF) behaupteten, ein namentlich nicht genannter Hisbollah-Kommandeur sei unter ihnen gewesen, lieferten aber wie üblich keine Beweise für diese Behauptung und erklärten lediglich, der Vorfall werde untersucht. Ein weiterer Angriff auf ein Motorrad in Khirbet Selm wurde gemeldet, bei dem zwei Menschen getötet wurden: ein libanesischer Soldat und sein Bruder, die auf dem Heimweg vom Militärposten waren. Einem separaten Bericht zufolge griff Israel eine libanesische Patrouille an, die Rettungskräfte eskortierte, und verletzte zwei weitere Personen. Die Vorfälle lösten scharfe Verurteilungen seitens libanesischer Regierungsvertreter aus. Premierminister Nawaf Salam verurteilte insbesondere den Angriff auf die Rettungskräfte als ein neues und dokumentiertes israelisches Kriegsverbrechen. Die IDF ihrerseits erklärte, die Hisbollah habe zwei Raketen auf Obergaliläa abgefeuert, von denen eine abgefangen worden sei. Sie erklärten dies zu einem weiteren Verstoß gegen die Waffenstillstandsvereinbarungen, obwohl die israelischen Streitkräfte selbst bei ihren eigenen Operationen über ein Dutzend Menschen, zumeist Zivilisten, getötet hatten. |
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| erschienen am 29. April 2026 auf > Antiwar.com > Artikel | |||
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