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die Soldaten: Holt sie nach Hause! Ron Paul
Letzte Woche wurde bekannt, dass US-amerikanische Matrosen und Marinesoldaten an Bord der USS Abraham Lincoln und anderer Schiffe im Nahen Osten mit Essen versorgt wurden, das wie in den Medien veröffentlichte Fotos zeigten schlimmer aussah als Hundefutter. Eltern und Ehepartner von Soldaten riskierten Disziplinarmaßnahmen gegen ihre Angehörigen, um den US-Marineminister und die Medien auf die widerlichen Zustände an Bord des Flugzeugträgers aufmerksam zu machen, der seit einer Rekordzeit auf See ist, ohne einen Hafen angelaufen zu haben. Berichte über kaputte Toiletten, überall Dreck und Schimmel machten letzte Woche die Runde. Ein beunruhigender Artikel im Guardian behauptete, dass mehrere Matrosen an Bord der Lincoln aufgrund der unerträglichen Bedingungen Selbstmordversuche unternommen hätten. Die Reaktion der Trump-Regierung spricht Bände über ihre Behauptung, die Truppen zu unterstützen. Verteidigungsminister Pete Hegseth wies die Bedenken hinsichtlich der Zustände an Bord der Abraham Lincoln umgehend als Fake News zurück. Er verlor kein Wort der Besorgnis um die Truppen, mit denen er sich so gern beim Training fotografieren ließ. Er ordnete keine gründliche Überprüfung der Zustände auf dem Schiff an. Er versprach nicht, der Sache auf den Grund zu gehen. Er zeigte keinerlei Mitgefühl für die Truppen. Er bezeichnete die Berichte lediglich als Fake News. Präsident Trump reagierte auf die Vorwürfe noch gefühlloser als Hegseth. Als ihn ein Reporter darauf hinwies, dass Angehörige der Besatzungsmitglieder besorgt über die Zustände an Bord der Abraham Lincoln seien, sagte Präsident Trump: Nein, sind sie nicht. Auf die Frage, ob der Rekordeinsatz des Flugzeugträgers von acht Monaten zu lang sei, antwortete er: Nein, nein, nein, viel zu kurz. Ich bin sicher, die Eltern und Ehepartner der Matrosen an Bord der Lincoln würden dem widersprechen. Ende letzter Woche erfuhren wir zumindest einige der Gründe für die mangelhafte Verpflegung der Truppen. Laut einem Bericht der New York Times reagierte der Iran am ersten Tag des US-Angriffs mit der fast vollständigen Zerstörung des US-Marinestützpunkts in Bahrain. Dieser Stützpunkt, die (ehemalige) Heimat der 5. US-Flotte, war ein wichtiger Logistikknotenpunkt der USA in der Region und von entscheidender Bedeutung für die Versorgung der Soldaten mit frischen Lebensmitteln. Da Bahrain nicht mehr als bedeutender US-Stützpunkt fungieren konnte, wich man auf die US-Einrichtung auf der kleinen Insel Diego Garcia aus, mehr als 3.200 Kilometer entfernt. Daraus lässt sich eine wichtigere Lehre ziehen als die mangelnde Planung für Trumps Krieg gegen den Iran. Unsere Verfassung das oberste Gesetz des Landes erlaubt den Vereinigten Staaten von Amerika nur dann einen Krieg, wenn dieser zuvor vom US-Kongress, dem Volksorgan, genehmigt wurde. Das hat seinen Grund. Außer bei einem direkten Angriff muss der Einsatz des Militärs einer gründlichen öffentlichen Debatte unterliegen. Er sollte niemals vom Gutdünken eines Präsidenten abhängen. Wenn die Exekutive die Gelegenheit dazu hat, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie das Land aus Gründen, die nichts mit der Verteidigung des Landes zu tun haben, in den Krieg führt. Das ist der Hauptgrund, warum wir uns überhaupt von König Georg getrennt haben. Wie ich schon im Wahlkampf immer gesagt habe: Die beste Unterstützung für die Soldaten ist, sie nach Hause zu holen. Nie war diese Botschaft deutlicher als heute. |
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| erschienen am 17. August 2025 auf > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity > Artikel | ||||||||||||||
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