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  Zur Konferenz des Ron Paul Institute am 24. August 2019

Washingtons Sucht nach Krieg durchbrechen

Daniel McAdams

 

Washington ist in einem ständigen Zustand des Kriegsrausches. Die Frage, wie man mit den globalen Herausforderungen umgehen soll, scheint immer mit der gleichen Antwort beantwortet zu werden: Sanktionen androhen und militärische Ressourcen bewegen. So schicken die USA Trägerangriffsgruppen in den Iran, ins Schwarze Meer, ins Südchinesische Meer und anderswo, um deutlich zu machen, dass Gewalt die einzige Sprache ist, die von der Regierung der Vereinigten Staaten und ihrem nationalen Sicherheitsapparat gesprochen wird.

US-Sanktionen lähmen die Wirtschaft eines betroffenen Landes und bestrafen die Zivilbevölkerung für die angeblichen Sünden ihrer Führer.

"Diplomatie" bedeutet, dass Mike Pompeos Außenministerium die Drohungen ausspricht, und nicht das Pentagon oder John Bolton.

Mittlerweile geht Washingtons aggressives Vorgehen gegenüber dem Rest der Welt nach hinten los. Weit davon entfernt, uns stärker zu engagieren, treiben Sanktionen und Kriegsdrohungen ehemalige Feinde dazu, Allianzen zu schmieden, um die Auseinandersetzungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu umgehen. Die Europäer haben versucht, ein Handelssystem mit dem Iran zu schaffen, das die USA umgeht, die wieder Sanktionen verhängt haben. Russland und China arbeiten zusammen mit dem Ziel, die Dollar-Hegemonie zu beenden. Friedensgespräche finden zwischen Konfliktparteien an Orten wie Venezuela und der Ukraine statt, ohne dass die USA zur Teilnahme eingeladen werden.

Während die Kriegstrommeln lauter werden, scheint niemand wirklich das Sagen zu haben.

Nicht einmal der Präsident scheint die Kontrolle über die Kriegsmaschine zu haben. Kaum verkündet Präsident Trump, dass wir in Syrien gewonnen haben und die Truppen nach Hause bringen, gibt sein nationaler Sicherheitsberater oder jemand anderer in seiner Regierung eine "Klarstellung" heraus, die die Grundsatzerklärung zunichte macht.

Der Kongress? Hat jemand viel vom Kongress gehört? Oder haben sie zwei Jahre vergeudet, auf beiden Seiten von "Russiagate"?

In diesem Sommer wird das Ron Paul Institute eine jenseits von links/rechts liegende Gruppe von Experten zusammenstellen, um einen genauen Blick darauf zu werfen, warum unsere Außenpolitik ein erbärmliches Versagen ist und warum eine US-Regierung nach der anderen erbärmlich versagt hat.

Warum tun die "Experten" des Beltway (Washingtoner Regierungsbezirk) und ihre Verbündeten in den Mainstream-Medien nach Mueller und Russiagate noch immer so, als wäre das heutige Russland ein weitaus tödlicherer Feind als Stalins Sowjetunion? Wer profitiert davon und warum?

Warum verfolgen das Außenministerium und das Pentagon nach der fast vollständigen Niederlage der von den USA und ihren Verbündeten unterstützten Dschihadisten in Syrien immer noch die Politik des "Assad muss gehen"?

Warum besteht Washington darauf, dass die Bürger des Iran und Venezuelas hungern müssen, bis ihre Führer vor den Forderungen der Neokonservativen kapitulieren?

Am wichtigsten: Wer sind die wahren Isolationisten? Sind es wir Nicht-Interventionisten, die Amerikas ursprüngliche Außenpolitik der friedlichen Beziehungen zu allen, die dasselbe wollen, fördern? Oder sind es die Sanktionierer, die mit Krieg drohen, die Diktate ausstellen?

Schließen Sie sich dem Ron Paul Institute und Freunden an und werden Sie Teil einer einzigartigen Erfahrung: einer jenseits von links/rechts angesiedelten Koalition von Progressiven, Libertären, Konservativen und darüber hinaus, die eine neue Außenpolitik ausarbeiten, die tatsächlich den Vereinigten Staaten an Stelle der gut vernetzten Eliten zugute kommt. Eine Außenpolitik des Friedens.

 
     
  erschienen am 11. Juni 2019 auf > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity  
  Archiv > Artikel von Daniel McAdams auf antikrieg.com  
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Einige Lesetips aus dem Archiv:
  Jonathan Turley - Das Große Geld hinter dem Krieg: der militärisch-industrielle Komplex
  John V. Walsh - Warum sind Russland und China (und der Iran) vorrangige Feinde der herrschenden Elite der Vereinigten Staaten von Amerika?
  Paul Craig Roberts - Die Neuversklavung der Völker des Westens
  Dr. Jaques R. Pauwels - Warum Amerika den Krieg braucht
  Helmut M. Timpelan - Der Trompeter von Stalingrad
  Klaus Madersbacher - Seuchen
  Mark Danner - US-Folter: Stimmen von dunklen Orten
  John Horgan - Warum Töten Soldaten Spaß macht 
  Haroon Siddiqui - Die amerikanische Bombardierung des Irak hinterließ Erbe von missgebildeten Babies
  Hugh Gusterson - Imperium der Militärbasen
  Marjorie Cohn - Menschenrechtsgeheuchel: USA kritisieren Kuba
  Ismael Hossein-zadeh - Warum Regimewechsel in Libyen?
  Greg McInerney/ Michael Hudson - Die Ruinierung Irlands
  Jean-Paul Pougala - Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen
  Ismael Hossein-zadeh - Das Chaos im Mittleren Osten und darüber hinaus ist geplant
  Glen Ford - Obamas Krieg gegen die Zivilisation
 
 
     
  Die Politik der Europäischen Union gegenüber Syrien ist nicht nur scheinheilig, zynisch und menschenverachtend, sie ist ein Verbrechen gegen den Frieden. Das wird etwa durch einen durchgesickerten UNO-Bericht (>>> LINK) bestätigt (von dem Sie nicht viel hören werden ...), siehe auch den vor kurzem erschienenen Bericht der US-Abgeordneten Tulsi Gabbard (LINK) und das Interview mit dem niederländischen Pater Daniel Maes (LINK)! In dem Artikel "In Syrien hungert jeder Dritte (LINK)" finden Sie neuere Informationen. Der Bericht des Welternährungsprogramms der UNO (LINK) spricht Bände und kann daher dem breiten Medienpublikum wohl auch nicht zugemutet werden. Weitere Neuigkeiten über dieses Musterstück barbarischer Politik finden Sie >>> HIER.

Das ist die Politik der Europäischen Union, die offenbar von bestimmten Interessengruppen gelenkt wird und sich aufführt wie die Vereinigte Kolonialverwaltung der europäischen Ex-Kolonialmächte. Warum unsere politischen Vertreter nicht gegen diese kranke und abwegige, für keinen vernünftigen Menschen nachvollziehbare Politik auftreten, fragen Sie diese am besten selbst!

 
> Appell der syrischen Kirchenführer im Juni 2016 (!): Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben! (LINK) <
     
 
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